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Bauarten der Kaminöfen
Bauart1
Kaminöfen der Bauart 1 haben einen geschlossenen Feuerraum, dessen Tür nur zur Bedienung geöffnet wird. Die Tür muss selbstschließend sein. Es ist gestattet, bei ausreichenden Zugverhältnissen mehrere Öfen der Bauart 1 an den gleichen Schornstein anzuschließen, wenn eine entsprechende Schornsteinquerschnittsberechnung ergibt, dass die Menge der Rauchgase durch den Schornstein abtransportiert werden kann.
Bauart 1 gibt an, dass der Kamineinsatz vom Kamin eine selbstschließende Tür durch einen Federmechanismus besitzt. Durch das Loslassen des Kaminbetreibers schließt sich die Tür durch eine Zugfeder, ein Federscharnier oder ein durch die Schwerkraft ausgelöstes Herabfallen selbstständig. Diese ist demnach immer, außer bei der Bedienung des Kaminofens, geschlossen oder die Füllöffnung nicht größer als  0,05 m² lichten Querschnitt.
Bauart 2
Kaminöfen oder Kaminbausätze der Bauart 2 können sowohl offen oder geschlossen betrieben werden: hier gelten besondere Anforderungen an die Verbrennungsluftversorgung und den Schutz von brennbaren Fußböden. Kaminöfen der Bauart 2 sind von der Mehrfachbelegung ausgeschlossen, sie müssen einen eigenen Schornstein haben. Dies ist mit dem hohen Luftüberschuss zu begründen, da die Abgase sicher über dem Dach abgeführt werden müssen. Offene Kamine dürfen auch nur gelegentlich und nicht regelmäßig betrieben werden, nicht zur Wohnraumbeheizung. Dies geht mit der Belästigung für Nachbarn einher, die durch einen offenen Kamin gegeben sein kann. Auch für die Brennstoffe gibt es bei offenen Kaminen strikte Vorgaben.
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